Woher kommt der Espresso? Blog zu Espressobohnen

Wer kennt ihn nicht, die Kaffeespezialität in der kleinen Tasse, der Espresso.

Ob zum Frühstück als Muntermacher, nach dem Mittagessen gegen die Ermüdung oder ganz typisch italienisch am Abend um das leckere Essen sacken zu lassen. Doch wo liegt sein Ursprung genau und was macht ihn so besonders?

Der Espresso erblickte um 1900 in Mailand die Welt. Zwischen all der Kunst und den berühmten Bauten wurde er in einer Bat das erste Mal aufgebrüht. Hierbei wurde heißes Wasser mit viel Druck durch das Kaffeemehl gepresst, wodurch die schöne Crema und der Espresso entstanden. Interessant ist, dass damals der Espresso lediglich am Tresen auf Wunsch des Gastes bestellt und getrunken.
Das Wort Espresso stammt aus dem italienischen "esprimere" und bedeutet so viel wie "ausdrücken". Dies bezieht man sowohl auf die Herstellung des beliebten Getränkes, als auch auf die den Ausdruck, den Espresso zu bestellen und serviert zu bekommen. Viele verbinden den Espresso mit dem Wort "Express" da dieser irrtümlicher weise schnell zubereitet wird, allerdings ist dies falsch, da durch eine schnelle Zubereitung die Kaffeebohnen ihr Aroma im Espresso nicht frei entfalten könnten. 

Stellt sich nun die Frage, ob alle Bohnen sich als Espressobohnen eigenen?

Als die beliebten Espressobohnen gelten die Arabica Bohnen. Die Arabica Bohnen decken 70% der Espressobohnen. Die anderen 30% sind die Robusta Bohnen. Diese beiden Bohnensorten sind die gängigsten und beliebtesten wenn es um den besonderen Espresso geht. Das besondere an beiden Bohnen ist vor allem, dass sie sehr gut miteinander harmonieren und gut vermischt werden können. So kann z.B. ein guter Espresso verschiedene Geschmacksnoten hervorrufen, wie z.B. bei unserem "El Salvador" Honey Espresso, dieser hat einen Geschmack von Trockenobst mit besonderer Honig, Vanille und Schokolade Note. Dies hängt von der Röstung der beiden Bohnen ab. Mit jeder Röstung können die verschiedensten Aromen frei entfaltet werden und in einer einzigartigen Mischung beim Trinken des Espresso im Munde eine Geschmacksexplosion hervorrufen. Dahe giltr: nicht jeder Espresso ist gleich, nicht jede Bohne ist eine Bohne, sie unterscheiden sich in vielen Dingen, vom Koffeingehalt bis hin zum Anbau, Ernte, Optik und Koffein der Bohnen. 
Die Arabica ist im Gegensatz zur Robusta ein Hochlandkaffe und viel anfälliger beim Anbau. Optisch besitz sie eine längliche und dir Robusta Bohne eine runde Form. Erstaunlicherweise besitz die Robusta mehr Koffein und Chlorogensäure, beinhaltet demnach auch weniger Fette und Zucker in den Bohnen als Kaffeebohnen von Arabica. 
Nachdem die Kaffeekirschen geerntet und sonnengetrocknet wurden, ist es wichtig, dass die Kaffeebohnen geröstet werden. Nur durch eine schöne, schonende, lange Röstung können sie zu Espressobohnen weiterverarbeitet werden. Hier werden sie veredelt, wichtig ist, dass diese nicht zu heiß und schwarz geröstet werden, da dies einen bitteren Espresso-/ Kaffeegeschmack verleihen würde. Die Röstung spielt demzufolge einse sehr wichtige Rolle!

Doch wie sieht die Zubereitung des leckeren Espressos aus?

Bei der Zubereitung muss man darauf achten, dass die Maschine passend für die Espressobohnen ist. Der beliebteste hier ist sind die Siebträger Maschinen, sie eignen sich perfekt um mit genügend Druck den rechten Espresso zuzubereiten. Dicht hinter dem Siebträger kommen die Vollautomaten. So kann man z.B. mit der Nivona Cafe Romatica 841 den Härtegrad der Espressobohnen einstellen als auch viele weitere Kaffeespezialitäten mit Milch(-schaum). Dies ist ein sehr großer Vorteil mit dem Vollautomaten. Womit sich die Stärke/ Intensität des Espressos genauso gut variieren lässt ist der Mokka Express. So lässt sich die Tasse Espresso nach eigenem Belieben hervorragend zubereiten. 

Für die Zubereitung mit dem Siebträger ist zu beachten, dass die Kaffeebohnen fein genug gemahlen wurden, da hier mit viel Druck ein kurzer Brühprozess vollzogen wird (wir mahlen bei Wunsch deine Kaffeebohnen für dich, hier beim Bestellvorgang einfach den gewünschten Mahlgrad angeben). Die Vollautomaten kann der Mahlgrad eingestellt werden, hier ist zu beachten, dass diese zwar gröber ausfallen, dennoch aber fein sind. Ein falscher Mahlgrad führt zu einer Unterextraktion, dies hat zur Folge, dass die Crema sich auf dem Espresso nicht bildet und auch geschmackliche Mängel aufweisen kann. Aber ein Espresso ohne Crema ist wie eine Torte ohne Sahne, nicht das was man wollte. 

Zudem sind wichtige Faktoren des Kaffees:

  • Das verwendete (Brüh-)Wasser sollte gefiltert sein. Leitungswasser hat einen starken Härtegrad und beinhaltet meistens viel Kalk, diese sorgen nicht nur für eine bitteren Espresso, sondern auch Ablagerungen in den Maschinen. Daher empfiehlt sich immer: Gefiltertes Wasser für die Maschinen!

  • Saubere Maschine ist das A und O, diese sollten regelmäßig entkalkt und gereinigt werden

  • Die Brühtemparatur, diese liegt je nach Kafffeebohne zwischen 80 und 95 Grad

Sind diese wichtigen Punkte beachtet, kann einem leckeren Espresso mit Crema nichts mehr im Wege stehen.
Dann heißt es nur noch, more espresso, less despresso!
Genießen und für einen kurzen Moment sich vom Alltag und dem Trubel lösen und abschalten. 

Angebaut, geerntet, geröstet, gemahlen, getrunken und in der Tasse Zubereitet: ein langer Weg für einen schönen Augenblick mit viel Genuss.

Es steht eins fest, es kommen immer wieder neue Modegetränke dazu, doch hat es bis heute keiner dieser Getränke geschafft, den Klassiker und beliebten Espresso vom Thron zu stoßen. Der kleine Man weiß je bekanntlich klein, aber oho.

Die Espressobohnen bieten wir als 500 Gramm Beutel und 1000g Beutel bei uns zum Kauf an. Du erhältst diese als ganze Kaffeebohnen (Vollautomaten) oder gemahlen für Filter, für Stempelkanne, für Siebträger (speziell für die Barista), für Herdkocher und Mocca.

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